Datenschutz & Zukunft

Auch wenn Corona die Digitalisierung hierzulande weit und in unerwarteter Geschwindigkeit vorangebracht hat, freuen wir uns sicherlich auch, wenn wir nach dem vom Arbeitgeber auferlegten und teils sehr dankbar angenommenen Homeoffice auch wieder in die ganz echten anfassbaren Gesichter der Kollegen schauen dürfen. Und dennoch müssen wir realistisch sein: mobiles Arbeiten ist nicht mehr wegzudenken, Arbeit von daheim oder von sonstwo aus wird an der Tagesordnung bleiben.

Und das hat auch was. Es muss ja nicht die ganze Woche über sein, aber 2-3 Tage, die kann auch ich mir gut vorstellen in der Woche. Wenn ich nur daran denke, wie viel weniger ich tatsächlich im Stau stand und wie viel Zeit ich tatsächlich nicht auf der Straße verbrachte, als ich von daheim arbeitete, freue ich mich. Und es ist gut für die Umwelt und gut gegen den Stress im Straßenverkehr.

Natürlich haben wir uns lange mit den Kommunikationsthemen im Homeoffice auseinandergesetzt. Viele Unternehmen, Vereine und kommunale Verwaltungen haben sich kräftig ins Zeug gelegt, um ihren Mitarbeitern das Arbeiten von Zuhause so angenehm wie möglich zu machen. Natürlich spielt auch Führung im Homeoffice eine wichtige Rolle und muss sich wandeln.

Spätestens allerdings, wenn wir entscheiden, mobiles Arbeiten dauerhaft in unserem Arbeitsalltag zu etablieren, sollten wir uns auch mit dem Thema Datenschutz auseinander setzen… Verständlicherweise war der Datenschutz nicht auf der Prioritätenliste ganz oben als es darum ging, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen.

Jetzt sollten wir uns die Frage stellen, mit welchen Tools wir in Zukunft arbeiten möchten, wenn es darum geht, mobil und flexibel zu sein und zu bleiben… und trotzdem den Anforderungen des europäischen Datenschutzrechts nachzukommen. Ich denke hier an die folgenden Bereiche:

  • Videokonferenz-Tools
  • Beschaffenheit der Wohnung / des mobilen Arbeitsplatzes
  • Papierloses Arbeiten
  • VPN-Verbindungen
  • Tools zu Remote-Steuerung
  • Zugang zum Internet

In diesem nun ins Leben gerufenen Blog werden wir von „sicher hoch drei“ in naher Zukunft diese Themen besprechen, Checklisten geben und Tools empfehlen, mit denen sich zukunftsfähig und mit heterogenen Teams, in denen auch eine Generation Z eine Rolle spielt, arbeiten lässt.

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